Ähnliche Themen
  • » Wilder Reiter
  • » Junger Reiter sucht...
  • » Die 4 Reiter der Apocalypse
  • » Jazz Winter - BDSM-Romane
  • » [Babel II] Dämonenfieber - Cay Winter
  • » Winter, ein Delphin mit großem Schicksal
  • » Zwei Wallpaper (Winter)
  • » Neue Weihnachts-Smileys
  • » World Junior Championship 2013
  • » Lulu's charaktere
  • Februar 2012
    MoDiMiDoFrSaSo
      12345
    6789101112
    13141516171819
    20212223242526
    272829    

    Kalender Kalender

    Die neuesten Themen
    » Andere Videos
    Gestern um 22:54 von Elias

    » Funny Videos
    Gestern um 11:37 von Markus

    » Funny Pics
    Di 21 Feb 2012, 14:26 von Elias

    » Funny Pics
    Di 21 Feb 2012, 11:42 von Elias

    » Schnäppchensammlung
    Mo 20 Feb 2012, 19:59 von Markus

    » 26.000 Menschen fordern den Tod eines Journalisten
    Do 16 Feb 2012, 15:37 von Duncan

    » Die Zehn Gebote der Ökoreligion
    Sa 11 Feb 2012, 12:29 von Duncan

    » Erleuchtung und seine Tücken
    Sa 11 Feb 2012, 12:08 von Duncan

    » Der Weg von Reiter und Mönch - Winter 1126
    Fr 10 Feb 2012, 20:55 von Elias

    Die aktivsten Beitragsschreiber
    Duncan
     
    Elias
     
    Markus
     
    Tobi
     
    Mephisto
     
    Patrick
     
    Faust
     
    Sheantu
     
    Erin
     

    Wer ist online?
    Insgesamt sind 7 Nutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 7 Gäste :: 1 Suchmaschine

    Keine

    [ Die ganze Liste sehen ]


    Der Rekord liegt bei 10 Nutzern am Mo 06 Dez 2010, 03:51

    Sie sind nicht verbunden. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich

    Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3  Weiter

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten  Nachricht [Seite 2 von 3]

    Tobi


    Alastor
    Alastor
    Ich bemühe mich um Fassung.
    "Es ist sehr wichtig. Ich bin im Auftrag von Shinjo Njan hier und habe eine dringende Botschaft an den Karô! Bei meiner Ehre!"


    _________________
    "Sieh an, sieh an, wen wir hier haben. So ein Monster gehört doch schnellstens vergraben."
    Nutzerprofil anzeigen

    Tobi


    Alastor
    Alastor
    Spoiler:
    Konversationsskills - die ich nicht habe, lieber SL. Wenn du eine Kopie meines Charas brauchst, sag doch einfach Bescheid. ;-)

    edit:
    Nach Absprache Ehrewurf: 9 + 8 + 8 + 7 + 7 + 2 = 41


    Die Wache sieht mich mit hochgezogener Augenbraue an. "Vergesst es. Der Karô wird Euch nicht empfangen."
    Ich beginne von Neuem: "Mein Name ist Kayoto Ganko, der Erbe des Kiri-no-senshi, Yoyimbo des Shinjo Njan, Eroberer Kosaten Shiros, Bezwinger zweier Maho-Tsukai..." Ich setze ab.

    "Gewährt mir Einlass!", sage ich nochmal langsam und deutlich. "Sollte der Karô diese Botschaft wegen Euch nicht rechtzeitig erhalten..."

    Spoiler:
    Wenn das zu übertrieben war, dann sag es bitte rechtzeitig! ^^


    _________________
    "Sieh an, sieh an, wen wir hier haben. So ein Monster gehört doch schnellstens vergraben."
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Spoiler:
    SL: ein wenig vielleicht, aber schon viel besser. ^^


    Die Wachen sehen einen Moment ziemlich verblüfft drein, scheinen aber von den langen Titeln sehr beeidruckt zu sein.
    "Äh, nun gut, dann begleite ich euch eben zum Karô."
    Er verbeugt sich kurz, wirft noch einmal seinem Kollegen einen unsicheren Blick zu, der selbst nur die Schultern zuckt und führt Kayoto zum Stadthalter.
    Dieser kneift nur entnervt die Augenbrauen zusammen, als der Yojimbo seine Nachricht überbringt und meint nur, dass es schon in Ordnung sei und die Abreise der Familie ja sowieso schon geplant war.

    Ängstlich sieht der Wachmann drein, der sich von Kayoto so hat einschüchtern lassen und begleitet ihn mit purpurrotem Kopf wieder zum Ausgang. Kayoto hetzt zurück um seine Sachen zu packen.
    Schnell gibt er Chiang-Tsu die Anweisungen. Der Alte beginnt röchelnd die Sachen zu verpacken, während sein Herr, das nötigste greift und hinaus zum Stall rennt, wo das geliehene Pferd warten sollte, das der Karô ihm bereitgestellt hatte, für die Jagd.

    Er möchte gerade den Stall betreten als eine gut eingewickelte Gestalt herausprescht und ihn fast niederreitet. Fluchend weicht er aus und landet auf dem Boden neben einem Haufen Pferdemist.
    Die Stallburschen versuchen krampfhaft nicht zu lachen und eine weitere Person tritt heraus um ihm die Hand zu reichen. Das schwache Sonnenlicht blendet kurz die Sicht und als er endlich oben ist, erkennt er Njans Bruder Khan.
    "Vorsicht Ronin Ganko! Ihr hättet das Pferd verletzten können, so wie ihr gerüstet seid." grinst er.
    Kayoto unterdrückt nun selbst ein wütendes Schnauben und verbeugt sich stattdessen artig vor dem älteren Shugenja.
    "Verzeiht, Herr. Es war nicht meine Absicht. Euer Bruder ist eben in höchster Eile um eure Schwester zu begleiten. Ich bereite derweil alles vor."
    "Oh, dann reitet er mit ihr. Gut für ihn. Soll er dieser undankbaren Otaku-Kuh nur helfen. Die beiden passen sowieso besser zusammen." Er deutet verächtlich in die Richtung in die der Reiter gerade verschwunden ist.

    "So kann Yu-Pan zumindest ihm nicht böse sein. Ich habe ihr versprochen, dass ich nachkomme, sobald meine Geschäfte hier erledigt sind. Spätestens morgen Abend, reite ich den anderen nach, sagt das meinem Bruder, seid so gut, ja?"
    Er tätschelt freundschaftlich die Schulter des Ronin und wandert dann ganz entspannt ins Schloß hinein. Kayoto hat keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, er befielt den Stalljungen stattdessen die Pferde bereit zu machen und geht Daisuke zur Hand.



    Endlich kommt auch Njan an. Sein Pferd prescht wütend in den hof und bäumt sich auf, als er seinen Diener und seinen Yojimbo erblickt - dazu einen alten Mann der große Körbe schnaufend auf dem Rücken trägt - steigt er ab. Noch etwa eine halbe Stunde. Gut, man muss ja nicht mehr hetzen als ohnehin schon.
    Sein gesicht ist eine grimmige Maske aus Wut und Frustration. Ganko kommt ihm zuerst entgegen.
    "Mein Herr, alles ist bereit für die Abreise, aber..."
    "Was denn jetzt?"
    Ganko räuspert sich und berichtet das Yu-Pan bereits ohne sie geritten ist und das Khan hier bleibt.
    Njan hält es kaum mehr aus und stößt einen wütenden Schrei in die Luft.
    Dann, als ob das nicht genug wäre, kommt auch noch eine in dicken Gewändern eingepackte Dienerin an und überreicht Njan einen Brief.

    Die Kälte hat sich in seine Finger gefressen und darum fällt es ihm schwer, das glatte Papier überhaupt in Form zu bringen. Hitzige Atemschwaden steigen aus seinem Mund. Es wird schlimmer und schlimmer.
    Sein Herz kann einfach nicht mehr. So viel böses! So viel was nicht passieren dürfte! Warum das alles? Warum? Hat er nicht schon genug gelitten?
    Doch das Schicksal ist wohl der Meinung das dem nicht so ist. Mit Mühe unterdrückt er die Jammertränen und das Schluchzen, als er Aikikos Worte liest:

    "Mein innigster Geliebter,

    wie sehr hat es mir das Herz zerbrochen zu erfahren, dass unser Plan nicht aufgegangen ist.
    Die Herrin Sakura hatte den Verrat gewittert und heimlich euren Bruder konsultiert, der daraufhin mehr Geld bot.
    Jetzt soll ich schon morgen Nacht die Seine werden und ihr werdet mich einfach vergessen und mit Schimpf und Schande zurück lassen, ich weiß ich hätte es verdient.
    Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als dass ich mich euch hätte hingeben dürfen, doch nun wird diese Sache ewig zwischen uns stehn.

    Ich war eurer wohl nicht würdig und ich verstehe es natürlich, wenn ihr mich nie wieder sehen wollt. Für mich, gibt es nur einen Ausweg, um meine Liebe zu euch so rein zu bewahren wie ich nur kann.
    Ich liebe euch Njan-chan. Mögt ihr ein besseres Leben führen ohne mich.

    Bitte verbrennt diesen Brief, sobald ihr ihn gelesen habt. Er soll euch nicht noch mehr Unglück bringen, als ich arme Seele euch ohnehin schon gebracht habe.

    Ewig die eure,

    Aikiko."


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Elias


    Methusalem
    Methusalem
    Ich starre einen Moment auf das Blatt Papier…den Mund geöffnet heiße Tränen rinnen mir über das Gesicht und brennen auf der trocken kalten Haut. Ich schiebe den Brief in meine Gürteltasche und starre die Bediensteten an. Kayoto kommt einen Schritt auf mich zu: „Herr, was ist geschehen?“ Ich schüttle den Kopf, während die Tränen weiterhin beständig fließen. Aikiko…Oh du süßeste Blume, die je auf den Ländern des Einhorns erblühte, wie konnte ich deine Blütenblätter so zerpflücken…Warum war ich so schlecht, so selbstsüchtig und dumm?
    Ich kann nicht mehr denken, meine Handlungen verlaufen unwirklich, wie in einem Traum, ich schwinge mich erneut auf den Rücken meines Hengstes und werfe einen Blick auf Kayoto und stammle einen Befehl: „Bleibt hier Ganko…bleibt hier.“ Meine Stimme ist erstickt und aus jedem Wort klingen Angst und Verzweiflung. Dann presche ich erneut hinunter in die Stadt. Ich lasse eine Wolke aus Staub und Schnee hinter mir. - Die Nüstern des Hengstes stoßen dampfende Wolken aus und sein Reiter presst sich dicht an ihn. – Ich gelange erneut vor das Geishahaus und winde seine Zügel zweimal und mit unendlicher Hast um die Anbinde-Stange, bevor ich hinein stürme. „Aikiko!“ Eine Geisha kommt mir entgegen, will mich - wohl auf Befehl der Alten - zurück halten, doch als sie mein Gesicht sieht, weicht sie unwillkürlich zurück: „Aikiko! Haltet sie auf! … Ob bitte mir ist alles gleich nur lasst nicht zu, dass sie das tut!“ Die bemalte Dame sieht mich halb entsetzt, halb ungläubig an. Ich brülle: „Sie will sich umbringen verdammt, nun bewegt euch schon! TUT ETWAS!“


    _________________
    Hinter strahlender Fassade
    Findet man nur faules Holz
    Deine blendende Visage
    Lächelt trotzdem voller Stolz
    Dein so edles Spenderherz
    Will niemals erweichen
    Deine Mauern trägt ein Keller
    Und der ist voller Leichen!
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Der Tumult im Geishahaus dröhnt über die Straßen. Drinnen versuchen mehrere Frauen den zappelnden Samurai auf zu halten, während sich draußen kleine Mengen bilden und versuchen neugierig ins Haus zu starren. Endlich reißt sich Njan los, stößt dabei zwei Geishas um und rennt auf Aikikos Tür zu. Verzweifelt öffnet er die Schiebetür, stemmt sich gegen die kreischenden Frauen und wirft sich in das Zimmer.

    Aikiko starrt ihn vom Boden aus mit großen, erschrockenen Augen an.
    "Ihr...ihr seid zu mir gekommen?"
    "Aikiko, ich- uff!" eine schwere Metallröhre donenrt ihm auf den Schädel. Die Welt um ihn herum vibriert, verschwimmt. Hastig dreht er sich um und greift nach seinem Schwert, dass er in der eile nicht abgenommen hat.

    Ein Ronin steht vor ihm, in den Händen eine dieser seltsamen, "rauchenden Stangen" die wie übergroße Pfeifen aussehen.
    Er möchte ziehen - aus dem Affekt, doch die Stange saust auf seine Hand hinab und schiebt das Schwert gekonnt zurück in die Scheide. Im nächsten Moment macht der Mann einen Schritt vor und rammt Njan das Eisen vertikal ins Gesicht, vorbei an der Nase, so dass kein schlimmer Schaden angerichtet wird. Die Wucht des Körpers reißt Njan von den Beinen und lässt ihn schwer aufschlagen.

    "Nein!" kreischt Aikiko, "Tut ihm nicht weh! Er kam nur wegen mir!"
    "Ich will ihn aus meinem Haus haben!" wütet Sakura, "Weg mit ihm!"

    Der Angreifer hält seinen Stab an Njans Brust um ihn am Aufstehen zu hindern. "Bitte verzeiht, Samurai-sama. Aber ihr seid bewaffnet und uneingeladen in dieses Haus eingedrungen. Ich bin veprlichtet gewesen euch auf zu halten. Erlaubt mir, eure Waffen in Gewahrsam zu nehmen, bis die Sache hier geklärt ist und verzeiht meinen Angriff, so ihr könnt." Ruhig sieht er Njan fest in die Augen.


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Elias


    Methusalem
    Methusalem
    Ich erwidere seinen Blick ebenso fest: „Ich habe nicht vor jemandem zu schaden, ich bin hier um zu verhindern, dass jemand Schaden erleidet. Ich verstehe eure Pflicht Ronin, deswegen verzeihe ich diesen Angriff, ich bin sogar nahezu geneigt, die Respektlosigkeit zu übersehen, dass ihr mich nach meinen Waffen fragtet, wenn ihr dieses Ding wegnehmt.“ Mit diesen Worten schiebe ich die Stange mit dem Handrücken langsam zur Seite, mache aber keine Anstalten aufzustehen, sondern bleibe am Boden und spreche ruhig weiter:
    „Ich bin hier, weil ich bestätigten Grund zur Annahme habe, dass Aikiko hier den Weg des Freitodes gehen will. Dies wollte ich verhindern und nichts anderes wollte ich tun, bei meiner Ehre. Ich war so frei -“ Dabei wende ich meinen Kopf in Sakuras Richtung und blicke sie aus zusammengekniffenen Augen an: „- mich dabei über eure Bedenken hinwegzusetzten. Ich denke ihr dürftet nicht an ihrem Tod interessiert sein, zumindest nicht an dem ihres Körpers. Darf ich nun wieder aufstehen?“ Der letzte Satz ist mehr ein versteckter Befehl, als eine Bitte.


    _________________
    Hinter strahlender Fassade
    Findet man nur faules Holz
    Deine blendende Visage
    Lächelt trotzdem voller Stolz
    Dein so edles Spenderherz
    Will niemals erweichen
    Deine Mauern trägt ein Keller
    Und der ist voller Leichen!
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Der Ronin tritt einen Schritt zur Seite um dem Samurai Platz zu machen.
    "Ich verstehe, dennoch, muss ich euch bitten eure Schwerter am Eingang zu lassen. Wie ihr seht, sind genügend Leute anwesend um derlei zu verhindern. Und selbst mit eurem Katana, seid ihn nicht in der lage sie davon ab zu halten."

    Er zieht ein Tuch hervor und legt es über den linken Arm, hält diesen so, dass der Samurai sein Schwert darauf ablegen kann. "Ich bitte euch."
    Die Lage ist schon peinlich genug. Noch mehr Ärger will Njan auf keinen Fall. Sakura starrt mit weit geöffneten Augen ihre Geisha an.
    Vorsichtig legt Njan sein Daisho auf das Tuch. Respektvoll verneigt sich der Ronin und trägt die Schwerter andächtig zum Eingang zurück. Er reibt sich die Stirn. Das hat verdammt weh getan.

    Nun dreht er sich um und will Eintreten, doch Sakura versperrt ihm den Weg.
    "Bitte, Lady Sakura. Lasst mich mit ihm reden. Miko soll auf uns beide aufpassen. Ich versichere euch ich hatte nicht vor mir das Leben zu nehmen, ich habe lediglich Abschied von Shinjo Njan-sama genommen und meinen Brief vielleicht unglücklich formuliert."
    Die Damen starren sich eine weile an. Endlich lässt Sakura den Arm sinken.
    "Miko, du wirst aufpassen dass nichts unkeusches passiert und das Aikiko keine Dummheiten macht."
    "Hai, Sakura-sama." Das kleine Mädchen nickt ehrfürchtig.
    Die alte kneift die Augen zusammen und sieht Njan an.
    "Ihr habt eine halbe Stunde." Damit dreht sie sich um und verschwindet. Miko schlüpft an der Seite des Samurai vorbei und setzt sich gehorsam vor das Schränkchen, links von Njan, rechts von Aikiko.
    Die Schiebetür wird hinter ihnen zugezogen.

    "Ich...kann es nicht fassen wie ihr hier hereingestürmt seid, nur um mich... zu retten."
    beginnt Aikiko mit geröteten Wangen.
    "Es tut mir schrecklich Leid, wenn ich euch erschreckt haben sollte."


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Elias


    Methusalem
    Methusalem
    Ich sehe sie ungläubig an: „Nur um euch zu retten…? Nur um euch zu retten? Aikiko: Ihr schriebt, für euch gäbe es keinen anderen Ausweg und nicht nur dies – so manche andere Formulierung… Was sollte ich tun, Was hattet ihr erwartet - Ich musste zu euch kommen Aikiko. Khan ist mir in den Rücken gefallen und auch ich konnt‘ dieses Schicksal kaum ertragen – Doch trotz allem euren Tod…Wie hätte ich das zulassen können. Erklärt es mir –sagt mir, dass ich irrte, sagt mir, wie ich glauben kann, ihr hättet euch nicht das Leben nehmen wollen...Sonst werde ich keine Nacht mehr ruhig schlafen können.“ Ich blicke sie direkt an und halte mit Gewalt die Tränen zurück, wische mir mit dem Handrücken über die Augen.


    _________________
    Hinter strahlender Fassade
    Findet man nur faules Holz
    Deine blendende Visage
    Lächelt trotzdem voller Stolz
    Dein so edles Spenderherz
    Will niemals erweichen
    Deine Mauern trägt ein Keller
    Und der ist voller Leichen!
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Ihr Gesicht ist blasser als sonst, die Lippen farblos. Fast scheint es so, als ob sie bereits ein Gift genommen hätte.
    Ihre Augen wandern unruhig zu Miko, die sie gebannt ansieht.
    "Ich...hatte natürlich nicht vor..." sie unterbricht sich und sieht zu Boden.
    "Ich hätte den Gedanken nicht ertragen, Samurai-sama. Mein Herz ist das Eure und mein Körper soll nur euch gehören dürfen! Wenn wir nicht zusammensein können, dann will ich nicht mehr leben. Ich weiß doch, dass wir nie ganz zusammen sein können, doch das...das...ist zu viel." Sie schluchzt und wischt sich die Tränen aus den Augenwinkeln. Dann blickt sie Miko an:
    "Bitte versprich mir, dass du der Herrin Sakura nichts sagst, Miko-chan."
    "Aber ich kann nicht zulassen, dass dir etwas passiert, Aikiko-chan."
    "Ich verpreche ich werde mir nichts tun. Vorerst. Aber ich möchte mit Njan-sama alleine reden wenn du mir gestattest. Halte dir die Ohren zu, dass du nichts hörst. Ich will nicht dass dir etwas übles wiederfährt aus den Worten die gesprochen wurden."
    Miko zögert einen Moment.
    "Ich bitte dich, liebste Miko-chan."
    Sie tuts, lässt aber die Augen auf Aikiko ruhen.

    Aikiko wendet sich wieder ihrem Besucher zu: "Ich weiß nicht was ich noch tun soll, Njan-chan. Ich bin so einsam ohne euch. Und selbst wenn ich meinen Körper dem euren hingeben dürfte, so wäre es nur für dieses eine mal. Was würde danach geschehen? Ihr würdet eure Frau heiraten und Kinder bekommen und mich vergessen. Seien wir ehrlich Liebster: Was für eine Hoffnung hatten wir überhaupt? Ich kann die eure niemals sein und ihr der meine nicht. Das einzige was bleibt, ist die Hoffnung darauf, dass die Klinge mich in ein besseres Leben schickt und ich Trauer und Schmerz endgültig vergesse, den ich weg...- für euch empfinde. Vielleicht werde ich in einem anderen Leben mehr Glück haben. Ich sehe sonst keinen Ausweg mehr für mich."
    Sie faltet die Hände in ihrem Schoß, die von kleinen Wasserperlen besprengt werden. Ihr Blick versinkt in den Boden neben sich.


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Elias


    Methusalem
    Methusalem
    Ich starre sie entsetzt an, mein Verstand spielt verrückt. Was soll ich tun…Oh Kami WAS SOLL ICH TUN? „Aikiko…Aikiko-chan…Warum musste es soweit kommen. Ich war mir sicher, dass es glücken würde. Was hätte ich tun können? Ich habe alles getan Aikiko-chan. Euer Blut würde an meinen Händen kleben…Ich bin euer Mörder! Ich bin es nicht wert, dass ihr das tut. Ich bin kein guter Mensch, ich bin ein schwacher Mann! Ich bin nicht treu…Ich habe an andere Frauen gedacht und mich von meiner zukünftigen Frau verführen lassen. Ich bin derjenige, der euer nicht wert ist! Ihr seid die schönste Seele, ihr seid die wunderbarste Dame, die jemals über das Antlitz dieser Welt wandelte – Ich bin es, der euer nicht wert ist. Ich bin der, den ihr vergessen solltet. Aikiko-chan meine Liebe zu euch ist nichts wert! Bitte tut euch das nicht an! Bitte, bitte meine Schönste, ihr seid zu rein um wegen um wegen mir zu sterben…Wie könnte ich jemals wieder mit reinem Gewissen leben…Oh ich verstehe euch doch wie, wie können wir dieser Lage entfliehen? Aikiko-chan…“ Nun rinnen die Tränen über mein Gesicht und ich strecke ihr ohnmächtig meine Hände entgegen? Was bin ich? Ich bin nichts wert! Ich bin ein Stück Dreck, ich bin ein Mörder – wenn dies geschieht! Oh warum? ….


    _________________
    Hinter strahlender Fassade
    Findet man nur faules Holz
    Deine blendende Visage
    Lächelt trotzdem voller Stolz
    Dein so edles Spenderherz
    Will niemals erweichen
    Deine Mauern trägt ein Keller
    Und der ist voller Leichen!
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Vorsichtig schließen sich Ihre Hände um die Seinen.
    "Sprecht nicht so von euch, Liebster. Es war vorher zu sehen dass euch auch andere Frauen zusprechen. Nur, war ich mir immer sicher, dass ich zumindest etwas Besonderes für euch sein dürfte. Jetzt wird mir selbst diese Möglichkeit genommen."

    Ihre Augen zucken nervös zu Miko herüber.
    "Ach, wenn ich doch nur nicht durch meinen Eid gebunden wäre - ich könnte von hier fortgehen, vielleicht sogar noch Shiro Shinjo und dort mein eigenes Teehaus eröffnen. Von dem Geld das ich von euch bekommen hätte, könnte ich dies tun, wenn ich nicht einen Teil an Lady Sakura abgeben müsste...und somit auf immer zumindest in eurer Nähe sein."
    Hinter Njans Stirn arbeitet es sichtlich fieberhaft. „Gäbe es denn keinen Weg, diesem Eid zu entkommen? Ich könnte euch Geld geben…“
    Ihr Gesicht wirkt noch blasser als sie beschämt zu ihrem kleinen Schrank sieht.
    "Nur wenn der Samurai der mich gekauft hat verzichtet oder stirbt, wird der Handel beendet und entweder geht...mein Dienst in den Besitz des Zweithöchstbietenden oder es wird erneut eine Auktion veranstaltet. Aber euer ehrenwerter Bruder wird bestimmt nicht verzichten wollen - er...er behauptet in mich verliebt zu sein und den Tod wünsche ich ihm ganz bestimmt nicht, nur weil er von meiner elenden Schönheit verführt wurde. Ich tat es nicht in böser Absicht, das schwöre ich!"
    Njan beißt sich auf die Lippen und seufzt. „Euch trifft sicherlich keine Schuld. Ich glaube nicht, dass Kahn lieben kann. Meine eigene Liebe zu ihm ist schwach und schwacher geworden und ich habe den Glauben an ihn verloren…Doch ich werde mit ihm reden. Ich werde dies nicht zulassen, Aikiko-chan…Doch bitte - ich kann euch nicht zwingen, sondern euch nur darum bitten: Tut nichts Unüberlegtes!“
    Sie schlägt die Augen nieder.
    "Redet mit ihm, wenn ihr wollt. Doch wenn ihr nichts erreicht - und davon gehe ich aus, so will ich noch heute Nacht mein Leben nehmen. Eher sterbe ich rein, als ohne eure Liebe leben zu müssen. Und noch mehr schmerzt es mich, der Keil zu sein der eure Familie auseinander treibt! Bringe ich euch denn nichts als Unglück?"
    Sie verbirgt ihr Gesicht in ihren Händen und weint bitterlich.
    Njan legt ihr, mit einem Seitenblick auf Miko, die Hand auf die Schulter. „Weint nicht. Ihr dürft nicht weinen. Ihr seid ein heller Stern in meinem Leben, der alles verblassen lässt und…“ Er schluckt schwer und schmerzhaft und die Tränen rinnen nun auch ungehemmt über sein Gesicht und die Worte kommen stockend und wie schwere Steine über seine Zunge „Wenn es euer Wille ist…Ich werde immer an euch denken. Ich werde für euch beten einen jeden Tag meines Lebens, Aikiko-chan.“ Dann wendet er sich zur Tür und fährt sich mit den Händen über das Gesicht. Zeit zu gehen...


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Elias


    Methusalem
    Methusalem
    Ich verlasse das Geishahaus mit schnellen Schritten. Alles in mir schreit, schimpft mich einen Verräter, einen Mörder – Ich hasse mich dafür, was ich dieser Frau angetan habe. Doch ich kann es noch ändern! Ich kann dafür sorgen, dass es ein gutes Ende nimmt! Hoffentlich kann ich ihn überzeugen. Es muss doch noch ein Funken Anstand in ihm sein, irgendwo da in diesem unausstehlichen Kerl, muss doch noch der Junge stecken, mit dem ich geritten bin. Der Junge, der mir schaurige Geschichten erzählte, die mich nicht einschlafen ließen, der ich den Amazonen überließ. So oft ich ihn damals auch verfluchte, wusste ich doch immer, dass ich mich auf ihn verlassen konnte.
    Ich reite hinauf zur Burg und mache mich auf die Suche nach meinem Bruder. Meinem Yojimbo teile ich mit, dass sich unser Ritt noch verzögern wird und ich ihm Bescheid geben werde, wenn wir reiten. Aikikos Überleben ist im Moment das Allerwichtigste!


    _________________
    Hinter strahlender Fassade
    Findet man nur faules Holz
    Deine blendende Visage
    Lächelt trotzdem voller Stolz
    Dein so edles Spenderherz
    Will niemals erweichen
    Deine Mauern trägt ein Keller
    Und der ist voller Leichen!
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Zugleich fühlt Njan kochende Wut in sich hochsteigen, schließlich ist ein Mann an dieser ganzen Misere überhaupt schuld! Eben der, mit dem er reden möchte. Zumindest denkt er das. Seine Gedanken rasen.
    Kiku, Aikiko, Mioko - es würde ihn nicht wundern, wenn er sich selbst an seine Zukünftige herangemacht hätte. Bei diesem Gedanken bleibt er kurz erschrocken stehen: Könnte er so etwas vielleicht wirklich getan haben?
    Wütend geht er weiter, nicht wissend was er genau tun will. Im Schloß sagt man ihm, Khan sei nicht auf seinem Zimmer. Im Garten trifft er unerwartet auf Mioko die sich wieder heimlich in eine Pagode zurück gezogen hat um zu weinen. Ihre Dienerinnen stehen unschlüßig um sie herum, doch keine vermag es sie zu trösten.
    Njan will zu ihr gehen, zumindest ihr etwas gutes tun, doch die Dienerin lässt sie nicht vor mit den Worten: "Eure Familie hat schon genug getan, ehrenwerter sama. Meine Herrin bracuht jetzt Ruhe."
    Was das zu bedeuten hat? Njan kann nicht klar denken und geht einfach. Noch etwas was sein Bruder angerichtet hat? Langsam wundert Njan sich, ob nicht Khan am ganzen Krieg schuld ist. Der Wind bläßt nun stärker kleine Flocken durch die Luft, fährt ihm eisig unter den Kimono, weht seine Haare wild ins Gesicht.
    Endlich, findet er ihn. Khan steht im hinteren Bereich des Gartens und redet mit einer kleinen Gestalt.
    Als er Njan kommen sieht, bedeutet er der Person zu gehen. Der Mann kommt Njan entgegen und er erkennt den Shugenja Moto Sashi, für den er das Duell führte. Dieser nickt ihm mit einem hintergründigen Lächeln zu, als er an ihm vorbei geht.
    "Nikutai Njan-sama."

    Es bleibt nur einen Augenblick sich zu wundern, dann wendet er sich seinem eigenen Ziel zu. Seinem bruder, der sich breitbeinig ihm gegenüber aufgestellt hat, den Rücken durchgedrückt, die Hände lässig vor dem Körper in den weiten seines Kimonos verschränkt, den Kopf spöttisch erhoben.
    Sein Gesicht jedoch zeigt weder seinen sonstigen Spott, noch ehrliche Freude. Im Gegenteil wirkt er schlecht gelaunt, fast schon genervt. Doch dies, steigert Njans Wut nur noch schlimmer...


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Elias


    Methusalem
    Methusalem
    Spoiler:
    Ich überspringe die Antwort auf meine Begrüßung aus rein zeitsparenden Gründen und komme gleich zur Sache. Ich hoffes das emotionelle reicht: Ich sollte würfeltechnisch zwar komplett ausrasten, doch spieltechnisch passt meine Aktion, meiner Meinung nach, tausend Mal besser.


    Ich trete auf ihn zu und mustere ihn voller Verachtung. Es folgt eine knappe, steife Verbeugung. Auch der Ton, in dem ich mit ihm spreche ist alles andere als brüderlich: „Shinjo Khan-san. Ich komme in einer sehr persönlichen Angelegenheit zu euch. Ihr habt mich vor kurzem überboten, was die Geisha Aikiko betrifft. Ich darf euch an eure Zusicherung, euch in dieser Sache zurückzuhalten erinnern und bitte euch inständig, euer Gebot zurückzuziehen. Das Ausmaß, des Schadens, den ihr mit diesem Gebot anrichtet, war euch sicherlich nicht bewusst. Also erlaube ich mir, nun damit an euch heran zu treten. Ich stünde tief in eurer Schuld Samurai-sama.“ Meine Worte sind zwar höflich, doch aus einem jeden tropft Verachtung. Ich sehe ihn an, als wäre er der Kehricht, den ein Hinin in der elendsten Gasse seines Dorfes aufsammelt.


    _________________
    Hinter strahlender Fassade
    Findet man nur faules Holz
    Deine blendende Visage
    Lächelt trotzdem voller Stolz
    Dein so edles Spenderherz
    Will niemals erweichen
    Deine Mauern trägt ein Keller
    Und der ist voller Leichen!
    Nutzerprofil anzeigen

    Duncan


    Justikar
    Justikar
    Ob der Blicke und der Stimme verzerrt sich Khans Gesicht zu einer wütenden Fratze. Doch noch, bleibt auch er beherrscht. Mit ebenso geringschätzigem Blick erwiedert er:
    "Ich habe nie ein derartiges Verpsprechen gegeben, höchstens gesagt, dass ich sehe was sich tun lässt. Natürlich bist du eifersüchtig, Njan-san. Das warst du schon immer. Du hast schändlich gehandelt, als du mit einem miesen Trick den fairen Wettbewerb verhindert hast und der Lady Sakura und Aikiko die Möglichkeit genommen hast, mehr Geld an der Auktion zu gewinnen. Ich, als Patron des Hauses Sakura konnte dies nicht zulassen. Und würde ich es jetzt tun, so würde ich meine Schutzherrschaft verraten. Und überhaupt: Bei den Dummheiten die du in letzter Zeit verbrochen hast würde ich vorsichtiger sein, was du als nächstes tust! Du solltest vor allem aufpassen, wie du mit mir redest!"
    Khan deutet mit dem Finger auf sich, während er lauernden Schrittes näher kommt, seinen Bruder fest fixiert.
    "Schließlich habe ich immer noch mehr zu sagen als du und ich bin derjenige dessen Wort gebraucht wird, dass man dich ebenfalls aufnimmt."

    Njans Zähne knirschen als er fragt: "Wovon redest du überhaupt?"
    Khan schnauft verächtlich.
    "Vater hat also nicht ein Wort zu dir gesagt. Und du hälst dich immer noch für den Liebling? Ha, aber ohne meine Zustimmung wird das nichts und in meinen Augen bist du nicht würdig aufgenommen zu werden."

    Plötzlich platzt es aus Njan heraus: "Erst nimmst du mir Kiku und jetzt Aikiko?"
    Nun schnaufft Khan noch verächtlicher: "Kiku hat MICH verführt! Ich hatte nicht die Absicht sie dir weg zu nehmen, doch scheinbar hattest du alle Chancen verspielt, das sagte sie mir!"
    Nun ist er ganz nah an Njan herangetreten.
    "Und Aikiko? Was richtest du erst mit dem armen Mädchen an? Behauptest du würdest sie ach so sehr lieben und hinter ihrem Rücken hurrst du mit einer Anderen herum! Stempelst mich als Hurenbock ab und selbst verhälst du dich nicht anders? Du bist ihrer nicht einmal annähernd würdig! Ich habe mich zumindest um das teehaus gekümmert, habe armen Frauen ein neues Zuhause verschafft und immer Geld in das Haus gesteckt, damit es die Frauen gut haben. Was hast du getan, außer deine täglichen Belästigungen von Aikiko? Wolltest sogar die Lady Sakura um ihr Geld betrügen!"

    Man spürt die Funken in der Luft zwischen den beiden. Letzte einzelne Schneeflocken fallen herab, der Wind hält die Luft an. Zwei brennende Seelen die sich gegenüberstehen wie Wind und Erde, Feuer und Wasser. Beide spüren, dass jedes weitere Wort zu einer Tragödie führen könnte, doch keiner ist bereit auch nur einen Schritt zu weichen...


    _________________
    "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
    Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
    Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
    Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
    Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

    -----------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich HABE keinen Gottkomplex, ich BIN Gott!!! Twisted Evil
    Nutzerprofil anzeigen

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben  Nachricht [Seite 2 von 3]

    Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3  Weiter

    Forenbefugnisse:
    Sie können in diesem Forum nicht antworten