2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

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2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Elias am Di 26 März 2013, 20:38

Mittwoch, 28. Dezember 1938



Der lichte Kiefernwald öffnet sich zu einer großen Lichtung, die rundherum von Fackeln erhellt ist. Einige Militärfahrzeuge stehen auf der Lichtung auf mehreren sind Lautsprecher montiert, aus denen laute Lieder dröhnen – Alle die schon länger in Berlin weilen, alle die die Straßenkämpfe der Spartakisten gegen die Regierungstruppen erlebten und alle die gerne verrauchte Hinterkneipen besuchten, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, kommen sie nur allzu bekannt vor. Heute würde man ohne Prozess erschossen werden, wenn man diese Lieder auch nur öffentlich summen würde. Rundherum um die Lichtung wurde ein Graben ausgehoben, der mit angespitzten Pflöcken versehen wurde und wiederum mit auf Böcke aufgespannten Stacheldraht von innen gesichert ist. Es gibt insgesamt sechs Maschinengewehrstellungen in alle Richtungen. Der Eindruck einer Militärstellung wird noch von den überall patrouillierenden Bewaffneten verstärkt, von denen einige Maschinenpistolen, andere aber auch Schwerter oder Äxte tragen.

Auf der Lichtung sind sicherlich 200 Personen jeder Couleur versammelt, wenn nicht sogar mehr. Man kann kaum ein einheitliches Muster erkennen, hier finden sich Männer in Anzügen und Frauen in vornehmen Mänteln ebenso wie, wie abgerissene Gestalten in Kampfmonturen. Einige Gangrel und Nosferatu sind deutlich von den anderen zu unterscheiden. Auf der Mitte der Lichtung ist eine Rednertribüne aufgestellt, die bisher – bis auf ein Grüppchen, das sich davor versammelt hat – allerdings noch leer ist. Auffällig ist jedoch die Fahne, die neben der Tribüne aufgepflanzt ist. Rot, ansonsten ohne jedes Motiv, weht sie im Nachtwind.

Lear und David müssen – zusammen mit Clara, Rolf und Arthur - am Ende einer kleinen Schlange anhalten, die sich vor dem Einzigen Zufahrtsweg gebildet hat. Ebenso muss die Limousine in der Hans und Mendelsohn sitzen anhalten, allerdings etwas weiter hinten in der Schlange. Es wird deutlich, dass unter den Gästen kein Unterschied gemacht wird. Jeder wird gleichermaßen kontrolliert.

Die Kolonne bewegt sich quälend langsam vorwärts und eröffnet schließlich den Blick auf den Eingang zum Gelände. Ein muskulöser annähernd zwei Meter großer Mann steht zur Rechten des Einlasses, auf einen mächtigen Zweihänder gestützt. Zur Linken steht eine Frau in einer eindeutig sowjetischen Uniform, eine Maschinenpistole geschultert. Sie kontrolliert die Neuankömmlinge. Clara wechselt einige Worte auf schnellem Russisch mit der Wächterin, sie lachen und Clara klopft ihr auf die Schultern. Dann deutet sie auf die anderen, sagt erneut einige Wort und die Wächterin nickt. Clara winkt ihren Clansgenossen: „Kommt, seht euch um. Werde nach James suchen.“ Die beiden blicken sich um und können – Nach kurzer Zeit der Orientierungslosigkeit eine bekanntes Gesicht ausmachen: Der junge Kainit, den sie vorletzte Nacht noch von seinem „Opfer“ losreißen mussten, steigt aus einer Limousine und kommt neben einem kleinen sehr altmodisch gekleideten Mann auf die versammelten Anarchen zu. Den Mann erkennt Lear ebenfalls, es handelt sich um Moses Mendelsohn, einen hochrangigen Toreador, der offensichtlich einstmals jüdischer Abstammung war. Irgendwo in einer Gruppe von Brujah kann man Wolfgang erkennen, der gerade in einer wilden Diskussion befangen scheint.

Moses Mendelsohn:


Als die Toreador an die Reihe kommen, öffnet Mendelsohn die Türe und winkt die Wächterin heran. Sie scheint ihn zu erkennen: „Moses, schön dass du da bist. Wer ist dein Freund?“ – „Das, Anastasia, ist Hans Schindler. Ich habe dir von ihm erzählt.“ Sie nickt: „Na, dann. Muss mir nur kurz den Wagen ansehen und dann könnt ihr rein.“ Der Wagen wird fachkundig durchsucht und dann durchgewunken. Er kommt etwas abseits zum stehen – Während Beatrice lässig rauchend am Wagenschlag gelehnt zurück bleibt, gehen Hans und Mendelsohn zu den anderen Kainiten herüber. Dort ist kaum jemand, den er kennt – Ein Brujah, den er auf der Camarilla Versammlung gesehen hat und auch Clara Tsiskaja, die Primogen der Gangrel, die sich suchend nach jemandem umblickt und ihm nur kurz zunickt, als sie ihn bemerkt. Mendelsohn winkt: „Ah, die Gangrel sind hier. Wunderbar.“ Clara kommt – nachdem ihre Suche allem Anschein nach erfolglos war- zu ihnen herüber: „Moses, Herr Schindler. Schön zu sehen.“ Sie mustert Hans kurz: „Geht besser, eh?“ Sie deutet auf ein Pärchen von Kainiten, das anscheinend etwas orientierungslos um sich blickt.

Die beiden Gangrel:



„Diesen dort haben Sie zu verdanken, dass es gut ausgegangen mit Lulu, haben Sie fortgezerrt. Sollten sich bedanken! Moses kann ich kurz sprechen dich?“ Mendelsohn nickt: „Sie kommen zu Recht Herr Schindler.“ Hans bleibt nichts übrig als zu nicken, während sich die beiden älteren Kainiten bereits entfernen.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Di 26 März 2013, 21:06

Ich bin zunächst etwas befremdet ob der viele Leute und der Bewachung - haben sie das wirklich nötig? Und wenn, man kommt anscheinend doch sehr leicht hinein.

Ich schaue mich um, der Wagen hinter uns verschwindet aus meinem Blickfeld und taucht zwischen all den Leuten erst wieder auf, als Clara sich den Personen nähert, die vorher darin saßen. Der unglückselige, junge Mann, der älter erscheinende Toreador - Wolfgang am diskutieren. Es ist wie an einem der einberufenen Abende, nur dass hier viel mehr durcheinander quirlt, viel mehr - Leben ist.

So unübersichtlich.

Clara oder Arthur werden sicherlich deutlich Bescheid geben, wenn sie uns brauchen.
Ich bahne mir langsam und vorsichtig einen Weg durch die Massen, um einen höheren Punkt zu finden, einen Ausguck, um den Überblick zu behalten.
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Fr 29 März 2013, 00:32

Ich straffe meinen schwarzen Anzug und rücke nervös die Krawatte zurecht. Die Gestalten hier sagen mir kaum etwas, aber ich entscheide mich zuerst meine Pflicht zu tun...und hoffe dabei vielleicht Gesprächspartner zu finden.

Meine Schritte führen mich leichtfüßig, bedrohlich aussehenden Personen ausweichend zu dem Pärchen auf die ich hingewiesen wurde. Zuallererst versuche ich den Blick der Frau einzufangen, die scheinbar den Ort wechseln will.

"Entschuldigen Sie, Madame? Ich bin Hans Paul Schindler und wurde darauf hingewiesen, dass es Ihnen zu verdanken ist dass ich heute überhaupt mit jemanden reden kann. Seien Sie sich meines tiefsten Dankes versichert für Ihre Hilfe."

Dann wende ich meinen Kopf zu dem anderen, dunkelhaarigem Mann.
"Auch Ihnen, meinen tiefsten Dank."
Ich biete zuerst der Frau, dann dem Mann meine Hand, während ich mit der anderen eine braune Strähne aus dem Gesicht wische, die die Pomade nicht ganz fixieren wollte und lächle freundlich.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Mo 08 Apr 2013, 11:57

Ich bin noch nicht einmal ein paar Meter gekommen - der junge Mann scheint mit uns beiden reden zu wollen. Also bremse ich harsch meinen Schritt und wende mich ihm zu. Mit leicht schiefgelegtem Kopf mustere ich ihn mürrisch.
Ich nehme etwas unwillig die entgegengestreckte Hand, schüttle sie nachlässig und lasse sie wieder los; ein kurzer Seitenblick zu meinem Ausguck - da werde ich wohl heute nicht mehr hinkommen -, ich nicke ihm bestätigend zu und hoffe inständig, dass er uns nicht noch die Füße küssen möchte.
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Dat_Shino am Mo 08 Apr 2013, 21:17

Ich halte meinen Kopf leicht schief. Ich fühl mich hier dermassen unsicher und ich glaube man sieht es mir auch an.
Ich sehe wie Lear sich auch , wahrscheinlich auf Grund der vielen Dankesagungen nicht wirklich wohl in ihrer Haut fühlt.
" War doch selbstverständlich." sag ich in seine Richtung gewandt

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Di 09 Apr 2013, 12:19

Ich versuche tapfer zu lächeln als meine Bekanntmachungsversuche fehlschlagen. Aber die Namen der beiden werde ich schon noch in Erfahrung bringen. Da auch ihnen ein leichtes Unwohlsein zu eigen scheint - sicher kann ich es bei den schiefgelegten Köpfen und mürrischen Blicken nicht genau sagen - versuche ich es auf eine andere Art. Meine Hände gleiten in die Hosentaschen meines schwarzen Sackos, meine Haltung sinkt etwas zusammen, die Schultern hängend. Ein Seufzer unterstreicht den Wahrheitsgehalt meiner Worte:

"Das hier ist fast wie die Partys meines Vaters zu Lebzeiten. Laute wichtige Leute, die ich nicht kenne und die sich einen feuchten Kericht für mich interessieren. Und jedes mal sucht man verzweifelt nach einem Ausstieg um sich irgendwo in einer Kneipe ein Bier zu genehmigen. Und nicht mal das kann ich noch haben. Mochtet ihr Bier, als ihr noch gelebt habt?"

Ich sehe sie etwas verdrossen an und merke nicht einmal, dass ich unbewusst meinen Charme hab spielen lassen...

Spoiler:
Lediglich zur Erleichterung eines Gesprächs:

Präsenz 1: (Vortrag/Charisma SG 7): 9,3,3,3,

Ausflüchte/Charisma (falls möglich): 9,9,8,8,4,

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Di 09 Apr 2013, 22:31

Ich lasse die Idee des Ausgucks sausen. Der junge Mann scheint wirklich mit uns reden zu wollen. Vermutlich sind wir nahezu die Einzigen hier, die er näher kennt. Unwillkürlich fange ich an zu grinsen. Wenn man das Lebensretten von David als "näher kennen" bezeichnen kann?

Als ich überlege, was ich antworten könnte, entfährt mir ein leichtes Seufzen - Ausgerechnet Bier?

"Also... Bier und Kneipen waren noch nie mein Fall.", ringe ich mir ab, "Aber ja, das Gewusel hier ist unübersichtlich. Etwas Gutes für uns wird es wohl auch nicht gleich geben." Ich lächle schief, weise auf meinen Clansbruder. "Vielleicht hast du mit Kneipengesprächen bei David mehr Glück... ?"
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Mi 10 Apr 2013, 12:29

"Ach es muss nicht unbedingt eine Kneipe sein." antworte ich erfreut darüber scheinbar endlich einen Zugang gefunden zu haben und streiche spitzbübisch durch das Haar.
"Hauptsache nichts allzu politisches. Das ist dieser Tage viel zu frustrierend. Aber was war denn dann dein Fall wenn ich fragen darf?"
Ich grinse sie schief an.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Dat_Shino am Mi 10 Apr 2013, 18:16

Immer noch fühl ich mich unwohl in der Umgebung, der Typ wirkt ein bisschen mehr vertrauens erweckend aber sie reden von einer Kneipe oder vergleichbaren und auf das hab ich noch weniger Lust.
"Gibt es in der nähe einen schönen Park? Ich fühl mich hier irgendwie unwohl." Mein Blick ist tief auf den Boden gerichtet.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Mi 10 Apr 2013, 18:35

"Kaffeehäuser sind toll.", antworte ich schlicht. Ich überlege kurz - macht es Sinn, ihm so etwas zu empfehlen?
"Das mag langweilig klingen, aber das, was man da trifft,... das hat doch Stil gehabt. Oder kleine, feine Treffen im Park. Keine Politik weit und breit.", erkläre ich und schließe mich David an - "Ja, ein Park wäre schön. Ich glaube aber kaum, dass sie uns mal eben wieder 'raus lassen."
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Do 11 Apr 2013, 12:41

"Oh, Kaffeehaus? Das klingt wirklich angenehm, da ist es dann nicht ganz so rauh und laut wie in einer Kneipe. Ich habe schon fantastische Lesungen in Kaffeehäuser besucht - natürlich bevor die aktuelle Regierung sie verboten hat."
An meinen Auftrag denkend sträube ich mich das nachfolgende zu sagen:
"Warum sollte man uns hier festhalten wollen? Ist doch nur ein freundschaftliches Treffen und ich dachte dass es bei den Anarchen weniger streng zugeht, als bei der Camarilla."

Ich sehe mich nach einem geeigneten Plätzchen um, kenne mich aber scheinbar hier in der Gegend nicht so gut aus - zumindest nicht bei Nacht.

"Warum sehen wir uns nicht nach einem Ort um an dem weniger Leute sind? David? Ähm...Madame?"

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Dat_Shino am Fr 26 Apr 2013, 13:01

"Ja das ist ne gute Idee ..." Die Stadt bzw das Gebiet hier gefällt mir überhaupt nicht mir fehlt die Natur ... Zuviele Leute zuviele gerüche zuviel von irgend allem.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Fr 26 Apr 2013, 13:23

Spoiler:
Ich befürchte wir SIND bereits in einem Wald...zumindest auf einer Lichtung darin...

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Mo 29 Apr 2013, 14:33

Spoiler:
Hu, ich hab euch total übersehen. Danke, Shino!

"Lear.", grinse ich. "Schau dir unsre Wachen an. Aber ein etwas luftigeres Plätzchen könnten wir beide vertragen, glaube ich. Wenns hier eins gibt." Mein Blick schweift über die Leute.
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Elias am So 05 Mai 2013, 15:29

Tatsächlich ist der Platz für „persönlichen Freiraum“ oder „Privatsphäre“ auf der militärisch hochgesicherten Lichtung sehr eingeschränkt, die sich zudem immer noch weiter füllt – Bald befinden sich ca. 200 Personen auf der Lichtung, von denen allerdings nicht alle nach Kainiten aussehen. Während die drei Kainiten sich noch unterhalten, hören sie ein Räuspern und wenden sich um.

Joszef Dimitrov:

Ihnen hat sich ein junger Mann genähert, die Augen des Mannes sind von einem klaren Blau und er trägt einen leichten drei Tage Bart. Gekleidet ist er in eine Uniform der roten Armee – So ist zumindest zu vermuten, über deren Schulter eine Maschinenpistole ragt. Der russische Akzent in seiner Stimme ist stark, jedoch spricht er ein ausgezeichnetes Deutsch: „Verzeihung, Genossen. Wenn ich mich vorstellen darf, Joszef Dimitrov, Neonat, Blut der...ach egal. Ihr seid neu hier oder? Ich soll euch ein wenig herumführen, Leute vorstellen, Fragen beantworten. Ist euch das Recht, gibt es vorab etwas?“


Zuletzt von Elias am Mo 06 Mai 2013, 01:15 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Mo 06 Mai 2013, 01:00

"Es freut mich sehr Ihre Bekanntschaft zu machen, Genosse Dimitrov." antworte ich lächelnd und reiche auch ihm die Hand.
"Hans Paul Schindler, Clan der Rose."

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Mo 06 Mai 2013, 10:36

"Lear.", erkläre ich kurz mit einem freundlichen Nicken. Dimitrov hat wohl entweder etwas zu verbergen oder sich inzwischen so oft vorgestellt, dass er den ganzen Sermon nicht wiederholen will. Beides wäre irgendwie verständlich...
"Unser Fremdenführer, was? Das kann ja interessant werden."
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Elias am Di 07 Mai 2013, 16:06

„Gut.“ Dimitrov hat die Kainiten mit sehr flinkem Blick gemustert unter dem man sich unwillkürlich absolut durchschaut fühlt. „Folgt mir. Es versteht sich ja hoffentlich von selbst, dass nichts davonnach draußen sickert, hm? Verräter werden liquidiert.“ Diese Aussage trifft er so nonchalant und emotionslos, dass den anderen erst einmal ein Schauer über den Rücken läuft. Er geht den anderen voraus: „Die meisten Genossen hier sind Brujah, Nosferatu und Gangrel, aber vor allem Brujah. Es gibt auch noch einige andere versprengte Mitglieder von anderen Clans, vier Ventrue…Ah dort ist eine. Emmy Noether.“ Er deutet auf eine junge Frau mit ernstem Gesicht und fest zurückgeknoteten Haaren und sich gerade im Gespräch mit ein paar anderen recht burschikos wirkenden Damen befindet, sie bemerkt ihn und hebt schmal lächelnd die Hand, Dimitrov nickt ihr zu.

Emmy Noether (Ventrue):

„Feministinnen. Diese Politfrauen waren mir immer unheimlich besonders unter Kainiten.“ Er zuckt mit den Schultern und geht weiter: „Die derzeit größte Gruppe an Neuankömmlingen, sollen ja bald die Toreador sein, wenn ich da richtig gehört habe. Mendelsohn, den dürften sie ja kennen, Genosse Schindler ist seit ein paar Jahrzehnten unser Maulwurf in der Camarilla. Guter Mann.“ Er tritt ein wenig aus der Menge hinaus und führt sie am Rand des Lagers herum: „Dies ist nicht unser ständiges Lager, wir sind gezwungen ständig zu wechseln. Haben aber hier genug Waffen um einen ganzen Haufen Eindringlinge auszuschalten. Es sind auch ziemlich viele Ghule hier, würde sagen rund 80 -100 Stück. Viele angereist, nicht jeder hier ist Anarch oder zumindest Berliner Anarch. Wo ich sie grad sehe, wir haben auch noch zwei Lasombra, ein Pärchen, das seit kurzem hier ist. Komische Typen, aber zeigten sich ziemlich integer. Juliano Milanese und Belladonna Favelli. Ich glaube es ist ihnen unter Mussolini zu heiß geworden. Reden grad mit unserem Ravnos Vico.“

Juliano Milanese und Belladonna Favelli (Lasombra):


Vico (Ravnos):

Ein recht wohlhabend wirkendes Pärchen in altmodischer Kleidung befindet sich im Gespräch mit einem jung wirkenden Mann mit langem braunen Haar in abgerissenen Kleidern, der ein wenig an einen Zigeuner erinnert. Er gestikuliert wild und lacht laut, während das Pärchen eher zurückhaltend scheint. „Es ist ein ziemlich wilder Haufen, man braucht eine Weile um sich orientieren, aber es wird mit der Zeit, glaubt mir. Habt ihr bis hierhin bereits Fragen?“


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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Di 07 Mai 2013, 19:59

"Ja." antworte ich mit einem grinsen, "Wo gibt es hier etwas zu trinken?"
und verschränke die Arme hinter den Rücken, sauge alle Informationen in mich auf. Ich muss mit Mendelsohn sprechen. Bald!

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Di 07 Mai 2013, 22:48

Es *ist* ein wilder Haufen in meinen Augen, den er da beschreibt, hier tummeln sich Leute, die man nach seinem ersten Tod nicht allzu oft trifft. Unter dem Stoff sträuben sich mir sachte die Federn - was ich davon halten soll, weiß ich immer noch nicht.
Ich folge mit schiefgelegtem Kopf aufmerksam seinen Erklärungen und muss unwillkürlich grinsen, als unser junger Begleiter nach etwas zu trinken fragt.

"Stimmt - und vor allem: Wie geht es weiter? Du wirst uns wohl kaum jeden vorstellen wollen.", stelle ich fest.
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Dat_Shino am Do 09 Mai 2013, 21:37

Spoiler:
Sorry neue Arbeit bin zz von 8-18 uhr in der arbeit >,< deshalb leicht ko immer

Mir wird unwohler bei den Personen die ich hier seh. Sind es bekannte Gesichter erkenn ich jemanden von ihnen ich weiß es nicht. War eine der Personen in der Kirche.

Ich bleib aber trotzdem entspannt bzw versuch ich es zu bleiben.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Elias am So 12 Mai 2013, 16:38

„Hunger? Das ist kein Buffet Genosse, dass ist die verdammte Revolution.“ Dimitrov lächelt schmal: „Aber, wenn sie sich unter Kontrolle haben, wird es sicherlich einige Ghule geben, die ihnen gestatten, sich von ihnen zu nähren. Fragen Sie Emmy, sie ist für die Koordination zuständig, was das betrifft.“ Er nimmt die Mütze ab und streicht sich über den stoppeligen Schädel: „Der Präsident, wird bald zu uns sprechen und unser weiteres Vorgehen erläutern. Danach wird es eine Debatte unter den Vertretern der neu-dazugestoßenen Clans geben. Da gehören sie alle dazu.“
Auf einmal geht ein Raunen durch die Menge und Applaus wird laut. Dimitrov wendet sich der Bühne zu: „Ah, da ist er. Hört gut zu.“ Die Kainiten und anderen Versammelten beginnen sich um die Bühne zu drängen, die soeben von einem Mann bestiegen wurde, der in die Menge grüßt. Er trägt einen gefütterten Pelzmantel über dessen Schulter der Lauf eines Gewehres ragt und auf dessen Brust ein roter Stern prangt. Sein Hose steckt militärisch in hohen Lederstiefeln, an der Seite trägt er einen Kavalleriesäbel. Die langen schwarzen Haare des Mannes, der den Kuss wohl mit Anfang vierzig erhalten haben muss, wurden nach hinten gekämmt. Seine Züge sind noch recht glatt und fast jugendlich. Aus seinen Augen spricht ein wachsamer Geist. Er hebt die Stimme, die klar und tragend ist – wie zum Reden geschaffen. Der englische Akzent, gibt dem Mann etwas leicht Aristokratisches, unwillkürlich sind die Versammelten von diesem Kainiten fasziniert, der der Präsident der Anarchen sein muss:

John James Audubon:

„Genossinnen und Genossen aller Clans und Arten. Freundinnen und Freunde. Freie Kinder Kains, Freie Kinder Seths.
Ich freue mich, dass ihr alle hier erschienen seid, denn die Zeiten sind weder leicht noch friedvoll. Der Schildrat treibt den Stachel seines faschistischen und totalitären Gedankengutes immer tiefer in unsere Gesellschaft und auch die Menschen fallen ihn in Scharen zum Opfer, auf eine Art und Weise, die wir uns nie hätten vorstellen können. Diese Vereinigung, sie kaum aus dem Nichts kam und aus dem Nichts beansprucht sie die Herrschaft für sich. Sie verkünden Wahrheiten, die in ihrer Art so abstrus und mittelalterlich wirken, dass ich mich immer noch voller Fassungslosigkeit Frage, wie man ihnen verfallen kann. Sie treten all das mit Füßen, was wir mühsam erkämpften: Unser Recht auf Unabhängigkeit, von den aristokratischen Ketten der Camarilla. Unser Recht auf Unabhängigkeit, von denen, die sich allein aufgrund ihres Altes frei von Fehlern wähnen. Die absolute Gleichbehandlung eines jeden Kainiten, gleich welchen Blutes oder Alters. Ich frage euch Genossinnen und Genossen – Wollen wir wieder zurück zu dem was wir abschüttelten? Wollen wir uns unterwerfen lassen? Sind wir nicht frei? Sind wir nicht Anarchen? Haben wir nicht unser Blut dafür vergossen frei zu sein?“ Zustimmendes Raunen geht durch die Reihen, Fäuste werden gereckt und Rufe werden laut.

„Mein Herz ist voll von Freude und Zuversicht, wenn ich heute sehe, dass es jene gibt, die den Lügen dieses Rates nicht verfallen sind. Ich begrüße den Clan des Tieres, der aus den Wäldern zu uns geströmt ist und bereit ist uns seine Zähne und Klauen im Kriege, der kommen wird zur Seite stellen wird. Und ich freue mich, dass der Clan der Rose ebenfalls bereit ist, sich von denen abzuwenden, die auf so unwürdige Weise zerstörten, wofür sie standen. Die ihnen alle Kunst und alle Schönheit stahlen – Musik zu furchtbarem Getöse werden ließen, Literatur zu Hetzschriften armer Geister und die Malerei zu Bildnissen, die von Schweiß und dem tumben Pathos ihrer arischen Herrenrase triefen. Ich werde mich mit ihnen in Gespräche begeben.
Lasst uns alle Vorurteile ablegen, Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde – Lasst uns gemeinsam streiten. Ich weiß, dass es für viele von euch nicht leicht ist, diejenigen unter uns zu dulden, die wir bisher nur als Patrizier kannten, als die ersten unter unseren Unterdrückern. Doch wenn wir Vorurteilen folgen, sind wir kein Stück besser, als jene die uns vernichten wollen. Der Prinz spricht – wie mir zugetragen wurde – von Krieg, von einem erneuten Massaker, das vielleicht – nein sicherlich - noch schlimmer sein wird als das was vor gar nicht langer Zeit unsere Welt verdunkelte und nicht nur die Menschen aufgrund seiner Grausamkeit in Schrecken und Verzweiflung stürzte. Er spricht von Krieg unter den Kainiten, Krieg in der Camarilla, Genossinnen und Genossen. Nur gemeinsam können wir dem zuvorkommen, nur gemeinsam können wir dies verhindern.
Lasst uns brüderlich für unsere Freiheit streiten! Lasst uns für unsere Gleichheit streiten! Denn ich zweifle nicht, dass der Moment kommen wird, in dem wir streiten müssen - Wir reden nicht von einem Feind, der auf Worte hört – Die Zeit der Worte und des Beobachtens wird bald vorbei sein. Taten werden folgen müssen! Blut wird fließen und aus diesem Blute, wird unsere Freiheit neu geboren werden, stärker und kräftiger als sie je war! Aus der Asche der Gefallenen wird eine neue Saat keimen und es werden Blumen sein, die herrlicher sind als je zuvor! Genossinnen und Genossen – Auf, auf zum Kampf!“

Der Präsident reißt die linke Faust in die Höhe Geradezu frenetischer Jubel brandet auf und die Fäuste aller Anarchen recken sich empor. Für den einen mag dieses Schauspiel beeindruckend sein, für den anderen beängstigend. Zusammen stimmen die versammelten in ein Lied ein, das diese Versammlungen anscheinend traditionellerweise abschließt, wenn man aus den Reaktionen der Versammelten schließen mag.



Der Präsident, winkt den versammelten noch einmal zu, die sich verlaufen und beginnen miteinander zu diskutieren. Dimitrov wendet sich erneut an die Drei: „Kommen Sie. Ich denke der eigentlich wichtige Teil für Sie drei wird jetzt beginnen.“ Er deutet in Richtung der Bühne und schiebt sich durch die Masse.

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Duncan am Mo 13 Mai 2013, 17:20

Beeindruckt von der Wortgewalt des Mannes, aber dennoch schwer besorgt das der Schatten des Wortes das alle fürchten doch inzwischen immer mehr zur Wirklichkeit wird, folge ich Dimitrov hinterher, mich fragend was ich wohl für eine Rolle in dem kommenden Konflikt spielen werde. Den eines ist sicher: Krieg und Kampf erschrecken mich so sehr, dass ich mich am liebesten irgendwo auf der Welt verkriechen wollen würde...doch wo nur? Ich fürchte die Zukunft...

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Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Come_Little_Children am Mo 13 Mai 2013, 17:52

Propaganda, wo man hinschaut. Manchmal mag ich unsere Gangrel, da ist das alles viel unkomplizierter. Natürlicher. Kein großes Blabla. Mag sein, dass der Mann dort oben Recht hat, aber trotzdem ...

Ich strecke mich, seufze - und trotte Dimitrov hinterher. Clara wird uns ohnehin den Hintern aufreißen, wenn wir Alleingänge begehen. So schlimm wird's ja hoffentlich nicht werden.
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Re: 2. Akt - Der Feind meines Feindes…?

Beitrag von Elias am So 19 Mai 2013, 14:34

Die drei jungen Kainiten werden hinter die Bühne geführt, wo im Schein einiger Öllampen ein Kreis aus Stühlen aufgestellt wurde. Hans wird an der Schulter angetippt und sieht Mendelsohn, der Hans zulächelt: „Er ist immer ein wenig reißerisch, nicht wahr.“
Auch Clara Tsiskaja befindet sich in dem Kreis und hat sich bereits – ihren Raben auf der Schulter – auf einem Stuhl niedergelassen. Somit scheint die Schar der Gäste allem Anschein nach schon vollständig. Dimitrov bleibt etwas abseits und behält die Umgebung im Blick, wie ein Wachhund.

Nach wenigen Minuten tritt Audubon in den Kreis, begleitet von der Dame, die Dimitrov als Emmy Noether vorgestellt hat. Er lächelt in die Runde: „Schön, dass Sie alle hier sind. Frau Tsiskaja, Moses.“ Die Gangrel Primogen erhebt sich geschmeidig „Clara genügt. Gut das Sie Zeit gefunden haben uns zu empfangen.“ Audubon lächelt weiterhin: „Oh, das ist doch selbstverständlich, gerade in dieser Stunde. Ich wäre doch ein unfassbarer Tor, wenn ich mich gegen dieses Treffen gesperrt hätte. Aber verzeihen Sie meine Manieren.“ Er wendet sich an die drei jungen Mitglieder der Runde: „Ladys and Gentlemen – Wenn ich uns vorstellen darf: Dies ist meine Stellvertreterin Emmy Noether, Ancilla vom Clane des Zepters und meine bescheidene Person ist John James Audubon, Ancilla aus Clane der Gelehrten, Präsident der anarchistischen Gemeinschaft, der Groß-Domäne Berlin,- Potsdam – Brandenburg. Man hat mir weitere Gäste angekündigt, doch wen darf ich im speziellen in unserer Runde begrüßen? Haben Sie außerdem Wünsche oder Anliegen, die keine Aufschub dulden?“ Die Vorstellung erfolgte in einer fast aristokratischen Höflichkeit, die immer noch in krasssem Gegensatz zu dem ansonsten revolutionären Auftreten des Brujah und zu der sonstigen Rauheit seines Clans steht.

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